Projekte

Mit dem Gewinn, den der Verein zur Entwicklungsarbeit "Für Eine Welt" durch den Weltladen erwirtschaftet, wurden von Anfang an Projekte in Entwicklungsländern unterstützt.

Die PREDA Foundation wurde 1974 von dem irischen Pater Shay Cullen gegründet und hat seinen Sitz in Olongapo, auf der Insel Luzon / Philippinen.

Es war ein lang gehegter Wunsch des Vereines für eine Welt, ein Solar-Projekt zu aufbauen. In den vergangenen Jahren wurden viele Informationen gesammelt, auch ein Solar-Kocher wurde zu Demonstrationszwecken angeschafft. Was uns aber fehlte, war ein Partner, der das Projekt vor Ort durchführt. Den haben wir nun mit dem Ehepaar Weissenbacher von der ARGE SOLAR gefunden, deren Arbeit in Malawi wir längerfristig finanziell fördern werden.

In Chuguexá Segundo B im Bezirk Chichicastenango in Guatemala leben etwa 1500 Einwohner. Da die Lernbedingungen in der öffentlichen Schule mit sechs Klassen und 617 Schülern äußerst schwierig waren, hat die Vereinigung ADEINCO (Asociación de Desarollo Indigena Comunitario) die Initiative für einen Schulausbau ergriffen. Der Verein Für Eine Welt Eisenstadt hat diesen Ausbau finanziell unterstützt. Ingrid Ulcar betreut das Projekt vor Ort und berichtet regelmäßig von den Fortschritten.

Bereits seit einigen Jahren besteht in Santiago Atitlán das Projekt "Bilinguale Schule", das von Radio Atitlán initiiert und durchgeführt und vom Verein für eine Welt Eisenstadt regelmäßig mit finanziellen Mitteln unterstützt wurde. Im vergangenen Jahr entstand der Wunsch, an die Schule auch eine medizinische Station, die aus einer allgemeinmedizinischen und einer zahnärztlichen Ordination bestehen sollte, anzuschließen.

Zimbabwe ist 385.000.- km2 groß und hat 13 Millionen Einwohner, von denen ca. 30% in und um die Hauptstadt Harare leben. Die Lebenserwartung der Menschen liegt derzeit bei der Geburt bei 37,7 Jahren (Männer) bzw. 38 Jahren (Frauen). AIDS stellt ein besonders großes Problem dar, da sich vor allem junge Menschen mit dem Virus anstecken. Viele Kinder verlieren durch AIDS ihre Eltern, oft sogar ihre ganze Familie. Sie bleiben völlig auf sich alleine gestellt zurück.

60 bis 70% der Bevölkerung Guatemalas sind Mayas. Mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages am 29. Dezember 1996 verpflichtete sich die guatemaltekische Regierung, in den indigenen Regionen eine durchgehend zweisprachige (Spanisch und Tz'utujiil) schulische Erziehung einzuführen. Da die Umstellung aber enorme Kosten mit sich bringt, war mittelfristig keine grundlegende Änderung durch die Regierung in Sicht. Daher haben aktive Gruppen aus der Bevölkerung selbst die Initiative ergriffen.

Das Dorf San Jose Buenavista liegt im Bezirk San Cristobal in Chiapas, dem südlichsten Bundesland von Mexiko, an der Grenze zu Guatemala. Hier hat im Jahr 1996 der Soziologe Raul Sanchez Benitez das Projekt "Landwirtschaftsschule" gestartet. Die Idee dahinter war, der indianischen Bevölkerung alternative Anbaumethoden zu vermitteln, damit sich auch Familien mit geringen ökonomischen Mitteln mit lebenswichtigen Agrarprodukten selbst versorgen können.

Die drei Dörfer Maruwa, Kanango und Nduoni liegen in dem Gebiet Komasila in Nduoni Kirua Vunjo auf etwa 2600m Seehöhe nahe am Kilimanjaro. Die Gesamtbevölkerung beträgt ca. 11.400 Personen, etwa zwei Drittel davon sind jünger als 15 Jahre, 20% sind zwischen ein und fünf Jahren alt. Trotzdem gab es in Komasila lange keinen Kindergarten. Die Regierung war nicht in der Lage, gute staatliche Schulen zu betreiben, und wandte sich mit der Bitte, die Schulen zu übernehmen, an Privatorganisationen und Kirchen.

Children's Care Train

Der Children's Care Train hat seine Zentrale im Pastoraldienst-Komplex am Pretoria Academic Hospital in Pretoria (Südafrika), wo im Jahr 2002 eine Million Patienten - davon über 80.000 Kinder - behandelt wurden. Viele der Patienten sind "mindestbemittelt", eine bedeutende Zahl ist HIV infiziert. Children's Care Train setzt sich für die "ungeschützten" Kinder ein, um ihre Situation innerhalb der Familien, als Mitglied der Gemeinden und als Staatsbürger ihres Landes zu verbessern. Als "ungeschützt" gelten Kinder, die chronisch krank sind (speziell HIV-Infizierte), in Aids-Familien oder in ärmsten Familienverhältnissen leben, deren Eltern im Sterben liegen oder bereits gestorben sind und die Missbräuchen ausgesetzt sind.

Weltladen Eisenstadt

Hauptstraße 46, 7000 Eisenstadt

Tel: 02682/63763, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–13 Uhr